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Burgdorfer Innopreis 2006


 

Der Burgdorfer Innopreis 2006 ist vergeben, und zwar für den Blindenschrift-Drucker des Fachbereichs Maschinentechnik in Burgdorf!

 

Bitte beachten Sie den Pressespiegel 2006. Laufende Informationen über den Burgdorfer Innopreis 2007 unter Vorschau 2007.


Bildergalerie


Der 4. Burgdorfer Innopreis lockte 800 Personen in die Markthalle. Prominentester Gast war Bundesrat Pascal Couchepin. Empfangen wurde er von der Direktorin der HTI, Christine Beerli, und dem Burgdorfer Stadtpräsidenten Dr. Franz Haldimann. [weiter zur Bidergalerie]

 

 

 

 

 

 

 

Medienmitteilung vom 28. April 2006

Burgdorfer Innopreis 2006

 

Ohne Augen lesen

 

Die Maschinenbauer in Burgdorf wissen, was Innovation ist. Zum vierten Mal in Folge haben sie den Hauptpreis am Burgdorfer Innopreis gewonnen, diesmal mit einem Blindenschriftdrucker. Angetreten waren sie gegen Informatiker, Holzfachleute und Mediziningenieure aus Biel. Nach einer brillanten Präsentation konnte der Maschinentechnikstudent Lukas Arm vom Burgdorfer "Stapi" einen Check über 10'000 Franken entgegennehmen und danach mit zahreichen Gästen zu einer Fahrt im Sonderzug durch das Emmental aufbrechen.

Der neu entwickelte Blindenschriftdrucker ist einem Tintenstrahldrucker nachempfunden und unterscheidet sich damit vom teuren Prägeverfahren. Er kann Papiere, Medikamentenschachteln und sonstige Verpackungen bedrucken. Innovativ daran ist, wie Jurysprecher Dr. Rolf Bloch hervorhob, die Zusammenarbeit verschiedener Fachgebiete: der Chemie für die Rezeptur der Spezialtinte, der Elektrotechnik für die Entwicklung der Software und schliesslich der Maschinentechnik für die mechanischen Teile und die Konzeption des gesamten Geräts. Schweizerische Industriepartner sind bereits gefunden, und mit den kommenden Vorschriften der EU zu Blindeninformationen auf Verpackungen tut sich ein riesiger Markt auf.

Mit 800 Besucherinnen und Besuchern war auch der vierte Burgdorfer Innopreis sehr gut besucht. Ein besonderes Zugpferd mag Bundesrat Pascal Couchepin gewesen sein, der das Publikum in einer witzigen Rede zum gemeinsamen Träumen auf dem Weg zu einer innovativen Technik aufforderte und die Qualität der fünf präsentierten Projekte lobte.

Die Maschineningenieure durften sich doppelt freuen: An sie ging auch der Saalpreis. Den zweiten Preis der Jury erhielten die Holztechnologen aus Biel für ein Verfahren, das Schaumstoffabfälle anstelle von Klebstoff für den Bau für Parkett nutzt und damit eine wirtschaftliche und äusserst umweltfreundliche Parkettherstellung ermöglicht.

Der Burgdorfer Innopreis will der Öffentlichkeit und insbesondere jungen Leuten die Faszination der Technik erfahrbar machen. Dadurch sollen die Innovationsfreudigkeit der Studierenden gefördert und das Ansehen des technischen Studiums aufgewertet werden – ein Beitrag, um den technischen Nachwuchs für unser Land sicherzustellen. Der Burgdorfer Innopreis 2007 ist bereits in Planung, und er wird - bei diesem Namen eine Verpflichtung - neue Projekte in einem neuen Konzept präsentieren.


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